Berichte und Presseberichte

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Foto Jens Schneider
Foto Jens Schneider

Wenn du mich verlässt, komme ich mit.


Tina Teubner und Ben Süverkrüp begeistern im ausverkauften Zentrum Alte Kirche ihr Publikum.
Relevante Themen unserer Zeit wurden pointenreich , manchmal ein bisschen böse, immer mit einem Zwinkern, aber treffsicher kommentiert. Tina Teubner kann so schnell reden, dass es einem schon schwindlig werden könnte.
Ben Süverkrüp , der perfekte Sidepart, musste  einiges einstecken, wenn seine Partnerin mal wieder herummeckerte., aber blieb souverän und cool. Wie zum Beispiel: Ben  war ein hübsches Baby laut seiner Mutter. Tina's Kommentar : " Du warst eine Mischung aus einem Marshmallow und einem Sitzsack."
Babies mit Burnout  und Emil, der in der Krabbelgruppe sitzengeblieben ist, er war kein " Frühdreher". Prenatalballett und der Druck zur  perfekten Frühförderung.
Richtige Kerle  möchten wir Frauen . Kommentar des Mannes : " Waschbrettbauch hatte ich schon, steht mir nicht". Was geht da über ein schönes Wellnesswochenende in einem teuren Hotel  mit der besten Freundin: "Wir leben über unsere Verhältnisse, aber noch immer nicht standesgemäß." Dies sind nur ein paar Themen und Pointen. Die virtuose Einlage am Klavier von Ben Süverkrüp, die  durch die Musikgeschichte, von Beethoven über Liszt , Filmmusiken bis zum Klingelton der Telekom führte war Extraklasse. Was wäre aus Mozart und Beethoven geworden mit Internet und den neuen Medien.  Auch Tina zeigte ihr musikalisches Können mit Gesang , herrlich gekonnt falschem Geigenspiel, Ukulele und sehr stimmungsvoller Begleitung auf der Säge.
Bei allem Witz gab es genügend Stoff zum Nachdenken und Reflektieren.
Ein rundum gelungener Abend im ZAK.


Wenn du mich verlässt komme ich mit, denn ich möchte das nicht, bleib.


Sanfte und kräftige Gitarrenklänge im ZAK

Niedernhausener Anzeiger 1.11.2018

 

Ein Trio mit Ausnahmenkünstlern an der Gitarre war am vergangenen Donnerstag im Zentrum Alte Kirche zu Gast. Vor ausverkauftem Haus zeigten Tilmann Höhn, Ali Neander und Michael „Kosho“ Koschorrek, was mit dem wohl beliebtesten Instrument, eben der Gitarre, an Musikvariationen möglich ist. Tilmann Höhn ist in Niedernhausen als Lehrer für Gitarre an der hiesigen Musikschule verwurzelt und nach vielen Auftritten sowie als Komponist bestens bekannt. Ali Neander war Gründungsmitglied der „Rodgau Monotones“, arbeitet als Studiogitarrist und spielt in vielen verschieden  Musikgruppen. Michael Koschorreck - Künstlername Kosho - ist Gitarrist und Sänger, lehrt als Dozent für Gitarre an der Pop-Akademie in Baden Württemberg und spielte mit Nena, Xavier Naidoo und den Söhnen Mannheims. Ein hochkarätiges Künstlertrio also, das so nach wenigen Proben erstmals in Niedernhausen zusammen Musik machte.

 

Über die tiefe, ja „sakrale“, Stille in der schmucken kleinen Kirche freuten sich die Künstler zu Beginn ihres Konzertes, das mit dem Pferd „Jolly Jumber“ - mit der Steel Guitar im Western Style - als bedächtig abendlicher Ritt mit romantischem Schluss durch die musikalische Prärie des ZAK begann. Weitgehend „unplugged“ - also ohne elektronische Verstärkung - war in vielen Stücken das virtuose Spiel der je 6 Gitarrensaiten zu hören. So in „Play Bach“ - eine Komposition von „Kosho“, das er mit „…pray Peace by Bach“ gesanglich begleitete. Oder dem Medley Solo mit Tilmann Höhn, einfühlsam und „easy going“ - aber mit fliegendem Gitarrenwechsel. Er sei mit brasilianischer Musik aufgewachsen, meinte Michael Koschorreck und singt „Talking to me“ als Widmung an eine von ihm verehrte brasilianische Sängerin.

Kompositionen und Arrangements von Tilmann Höhn waren im Duett und Solo zu hören, darunter - mit fröhlich plätschernden Tönen - das „Little Guitar Lullaby“. Fingerfertig entstand so herrliche Musik, die vom Publikum begeistert mit Beifall belohnt wird.

Ein „kleiner Walzer“ mit 3 Konzertgitarren und einem rhythmisch schnipsenden und jazzig improvisierten Solo von Kosho trennte eine kurze Pause. Ali Neander merkt man an, auch er liebt südamerikanischen Sound, bei einem Duo mit Kosho, in dem er die Melodie und sein Partner den Rhythmus vorgibt. „Good Bye J.A.“ ist eine Eigenkomposition in Erinnerung an den großen amerikanischen Jazz-Gitarristen John Abercrombie - mit Ali am Bass, Kosho mit der E-Gitarre und Tilmann an der Rhythmusgitarre. Im Januar „kühl und voller Hoffnung“ und „in der kreativen Zeit zwischen Frühstück und Abendessen“ entstanden, sei, so schmunzelten die Künstler, der „January Waltz“, in dem sich die 3 Gitarren virtuos über das junge Jahr „unterhalten“.

Beim - ohne Frage - Höhepunkt, dem flotten und rhythmischen Kasatschok von Kosho, führen die 3 Gitarren in Wohlklang und Takt an die Grenzen der Virtuosität. Stürmischer Beifall. Da gibt es in der Zugabe gleich noch mit „Ende of Universe“, eine Improvisation der 3 Ausnahmemusiker mit Steelguitar und Slide-Technik im „bottelneck“ In großer Tonvielfalt, musikalisch laut und eindringlich und mit jammernden Tönen mündet das in ein überraschend klägliches Ende. Da werden noch 2 weitere Zugaben von dem begeisterten Publikum eingefordert und von den Musikern gewährt.

 

 Eberhard Heyne


Kabarett "Fake News" im Zak Niedernhausen

Tina Häussermann und Fabian Schläper waren am letzten Freitag zu Gast im ZAK.
Es war ein toller Kabarett- Abend, intelligent witzig, manchmal besinnlich und manchmal laut.
Die Zuschauer dankten es mit lang anhaltendem Applaus.
Donald Trump, die Blockflöten What's App Gruppe, falsche Meldungen verbreiten sich sehr schnell. Manchmal wegen zu schnellem Urteilen und leider sehr oft wider besseren Wissens um Menschen
bewußt zu manipulieren.
Ein sehr ernstes Thema mit  Humor und Leichtigkeit  auf die Bühne zu bringen, ohne platt  zu werden ist eine Kunst, die Beide virtuos beherrschen.
Das ZAK Team wird auch weiterhin ein anspruchsvolles Programm anbieten  und hofft hierbei auf die Unterstützung aller Freunde des Zentrum Alte Kirche.
Besuchen Sie das ZAK und genießen Sie einen schönen Abend. Am Donnerstag , den 25. Oktober um 20.00 Uhr folgt die nächste Veranstaltung mit
Tilmann Höhn und Friends, Gitarrenmusik vom Feinsten.